HTTP-Header-Abfrage
Zeigen Sie die HTTP-Header einer URL an: Status, Server, Caching, Cookies, Content-Type und Sicherheits-Header. Kostenloses Tool.
Sehen Sie, was der Server vor der Seite schickt
Jedes Mal, wenn ein Browser eine Seite anfordert, antwortet der Server vor dem Inhalt mit einer Reihe von HTTP-Headern. Diese Header sagen dem Browser, welche Art von Inhalt kommt, wie lange die Seite zwischengespeichert werden darf, welche Cookies er setzen soll, wohin er weiterleiten soll und welche Sicherheitsregeln gelten. Besucher sehen sie nicht, aber sie sind entscheidend für Performance, SEO und Sicherheit.
Dieses Tool sendet eine normale GET-Anfrage an die eingegebene URL und listet alle empfangenen Antwort-Header auf. So sehen Sie schnell, was Ihr Server, Ihr CDN oder ein Plugin wirklich sendet, ohne die Entwicklertools des Browsers zu öffnen.
Nützliche Header sind unter anderem Content-Type, Cache-Control, Location (bei Weiterleitungen), Set-Cookie, Server, X-Robots-Tag sowie Sicherheits-Header wie Strict-Transport-Security, Content-Security-Policy, X-Content-Type-Options und Referrer-Policy.
So verwenden Sie die HTTP-Header-Abfrage
- Geben Sie die vollständige URL mit
https://ein. - Senden Sie die Anfrage.
- Prüfen Sie die angezeigten Header.
- Vergleichen Sie sie mit dem, was Sie laut Server- oder CDN-Konfiguration erwarten.
Beispiele
Eine Website hinter Cloudflare
Eingabe: https://example.com
Ausgabe:
HTTP/2 200
content-type: text/html
server: cloudflare
cf-cache-status: HIT
alt-svc: h3=":443"; ma=86400
Eine echte Antwort, gekürzt. cf-cache-status: HIT bedeutet, dass die Seite aus dem Cache von Cloudflare kam, und alt-svc kündigt Unterstützung für HTTP/3 an.
Typische Anwendungen
- Prüfen, ob die Cache-Header für gute Performance richtig eingestellt sind.
- Das Vorhandensein von Sicherheits-Headern wie HSTS und CSP bestätigen.
- Einen
X-Robots-Tag: noindex-Header finden, der eine Seite aus den Suchergebnissen ausschließt. - Sehen, welche Serversoftware oder welches CDN (etwa Cloudflare oder LiteSpeed) eine Website ausliefert.
- CORS-, Cookie- oder Content-Type-Probleme bei einer API debuggen.
Tipps und Wissenswertes
- Ein
X-Robots-Tag-Header kann die Indexierung genauso blockieren wie ein Meta-Robots-Tag. Wird eine Seite nicht indexiert, prüfen Sie es hier. - Ein
Cache-Control: no-storebei statischen Dateien wie Bildern und CSS macht wiederholte Besuche langsamer als nötig. - Header können sich zwischen
http://undhttps://sowie zwischenwwwund der nackten Domain unterscheiden. Testen Sie die Version, die Ihre Besucher wirklich nutzen. - Um eine Weiterleitungskette zu verfolgen, nutzen Sie den Weiterleitungs-Checker. Um das Protokoll zu prüfen, probieren Sie den HTTP/2-Checker.
Sonderfälle und Grenzen
- Leitet eine URL weiter, wird nur die endgültige Antwort angezeigt. Nutzen Sie den Weiterleitungs-Checker, um jeden Schritt zu sehen.
- Manche Websites senden je nach Besucher unterschiedliche Header, etwa nach Land oder Gerät; Ihr Browser sieht daher eventuell andere Werte.
- Gegen Bots geschützte Websites können unserem Tool einen 403-Fehler oder eine Prüfseite liefern, obwohl sie in Ihrem Browser funktionieren.
- Header-Namen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. HTTP/2 sendet sie kleingeschrieben; wundern Sie sich also nicht über content-type statt Content-Type.
Häufige Fragen
Was sind HTTP-Header?
Es sind Schlüssel-Wert-Zeilen, die mit jeder HTTP-Anfrage und -Antwort gesendet werden und den Inhalt sowie seine Verarbeitung beschreiben.
Welche Sicherheits-Header sollte meine Website haben?
Eine gute Basis: Strict-Transport-Security, X-Content-Type-Options: nosniff, eine Referrer-Policy und eine auf Ihre Website abgestimmte Content-Security-Policy. Auch ein Schutz gegen das Einbetten in Frames (X-Frame-Options oder frame-ancestors in der CSP) ist üblich.
Können Header die SEO beeinflussen?
Ja. Statuscodes, Weiterleitungen, kanonische Link-Header und X-Robots-Tag beeinflussen, wie Suchmaschinen eine Seite crawlen und indexieren.
Warum sehe ich in meinem Browser andere Header?
Browser senden eigene Anfrage-Header und Cookies und nutzen eventuell einen anderen Cache. Mit einem CDN können die Ergebnisse auch je nach Standort variieren.
Ähnliche Tools
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- HTTP/2-Checker: Prüfen Sie, ob eine Website das HTTP/2-Protokoll verwendet.
- SSL-Prüfung: Erhalten Sie alle verfügbaren Informationen zu einem SSL-Zertifikat.
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- User-Agent-Parser: Analysieren Sie die Daten von User-Agent-Strings.
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